Worum es geht
Ein Streit mit dem Arbeitgeber, ein Unfall mit ungeklärter Schuldfrage oder eine fehlerhafte Nebenkostenabrechnung: Schnell stehen Anwalts- und Gerichtskosten im Raum, die sich auf mehrere tausend Euro summieren können. Viele verzichten deshalb darauf, ihr Recht durchzusetzen. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt diese Kosten, damit Sie sich im Ernstfall wehren können.
Was ist versichert?
Die Rechtsschutzversicherung ist aus Bausteinen aufgebaut, die Sie nach Bedarf kombinieren:
- Privat: z. B. Streit mit Händlern, Handwerkern oder Versicherungen, Schadenersatz
- Beruf: Streit mit dem Arbeitgeber, etwa bei Kündigung oder Abmahnung
- Verkehr: Unfälle, Bußgeldverfahren, Streit um Reparaturen oder den Autokauf
- Wohnen: Streit mit Vermieter, Mieter oder Nachbarn
Welche Kosten übernommen werden
Anwaltskosten, Gerichtskosten, Kosten für Gutachter und Zeugen sowie die Kosten der Gegenseite, wenn Sie den Prozess verlieren. Viele Tarife bieten zusätzlich eine telefonische Rechtsberatung und Mediation.
Was ist nicht versichert?
- Streitigkeiten, die vor Vertragsbeginn oder innerhalb der Wartezeit entstanden sind – meist drei Monate, außer z. B. bei Verkehrsunfällen
- Scheidung und Streit im Familien- oder Erbrecht, hier gibt es meist nur eine Erstberatung
- Streit rund um Bau, Kauf oder Finanzierung einer Immobilie
- Vorsätzlich begangene Straftaten
Worauf Sie achten sollten
- Selbstbeteiligung: senkt den Beitrag, kostet aber im Schadenfall
- Freie Anwaltswahl: Sie sollten Ihren Anwalt selbst aussuchen können
- Versicherungssumme und Kautionen, z. B. für Fälle im Ausland
- Die passenden Bausteine: Wer z. B. kein Auto fährt, braucht keinen Verkehrsrechtsschutz
Schadenbeispiele
Kündigung im Job
Ihr Arbeitgeber kündigt Ihnen aus Ihrer Sicht zu Unrecht. Die Kosten für die Kündigungsschutzklage übernimmt der Berufsrechtsschutz.
Streit nach dem Unfall
Nach einem Auffahrunfall ist unklar, wer schuld ist, und die gegnerische Versicherung zahlt nicht. Der Verkehrsrechtsschutz trägt die Kosten, um Ihre Ansprüche durchzusetzen.
Die Nebenkostenabrechnung
Ihr Vermieter verlangt eine Nachzahlung, die Sie für falsch halten. Mit dem Wohnungsrechtsschutz können Sie die Abrechnung anwaltlich prüfen lassen.
Was tun im Schadenfall?
- Vor der Beauftragung eines Anwalts eine Deckungszusage beim Versicherer einholen – wir übernehmen das gern für Sie
- Alle Unterlagen, Schriftwechsel und Fristen sammeln
- Fristen beachten, etwa bei einer Kündigung: Die Klage muss innerhalb von drei Wochen eingereicht werden
Angebot anfordern
Sie möchten wissen, was eine passende Absicherung für Sie kostet, oder Ihren bestehenden Vertrag prüfen lassen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns kurz, wir melden uns mit einem Vorschlag.
Warum über uns?
Als Versicherungsmakler vertreten wir Ihre Interessen, nicht die eines Versicherers. Wir vergleichen Angebote vieler Gesellschaften, achten neben dem Beitrag auf die Bedingungen und begleiten Sie im Schadenfall. Über die VEMA Versicherungsmakler Genossenschaft eG haben wir Zugang zu Deckungskonzepten und Sondervereinbarungen, die über die Standardbedingungen vieler Versicherer hinausgehen.